Schlittengaudi im Salzkammergut

Faschingsmuffel, so wie ich seit Jahren einer bin, haben es in der Faschingszeit nicht so leicht: Überall herrscht närrisches Treiben,  werden rote Pappnasen aufgesetzt, Krawatten abgeschnitten und Helau rufend umhergezogen. Um diesen Trubel ein wenig zu entgehen, war ich gestern mit meiner besten Freundin im Salzkammergut unterwegs. Wo wir 2 Mädels genau waren, was wir gemacht haben und warum sich ein Besuch dieser Naturrodelbahn auch für einen Ausflug mit Kindern lohnt, erfahrt ihr hier.

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Ausgangspunkt unseres Ausfluges war in Tiefbrunnau hinter der Faistenau im Salzkammergut. Nach etwa 6km gehts rechts zur Schafbachalm hoch. Die Einfahrt ist für Ortsfremde etwas schwer zu finden, deswegen am Besten ins Navi Schafbachstrasse eingeben. Die Straße fahrt ihr hoch, soweit es geht, über die kleine Brücke drüber. Vor Ort gibts dann Parkplätze, die gegen eine Parkgebühr von 1.50€ genutzt werden können.

Vom Parkplatz aus geht die Rodelstrecke zunächst die ersten 200m ziemlich steil weg, wird dann aber flacher. Somit ist die Bahn auch für Kinder gut geeignet. Nach ca. 1,5km erreicht ihr die Schlittenhütte, wo ihr Schlitten gegen eine kleine Gebühr ausleihen könnt. Wer weitergehen möchte, kann bis zur Grögernalm gehen. Auch hier können Schlitten ausgeliehen werden.

Beide Hütten laden auch zur Einkehr ein. Wir haben uns gestern für die urige Grögernalm entschieden und haben uns vom Sepp kulinarisch verwöhnen lassen mit den bayrisch-österreichischen Schmankerl Bavesen, auch bekannt als Armer Ritter. Zur Zubereitung dieser Nachspeise werden Weißbrotscheiben in einer Mischung aus Milch, Eiern, Zucker und Vanille eingeweicht und anschließend in Butterschmalz gebraten. Auf der Grögernalm wurde gestern zwischen die zwei Brotscheiben Zwetschgenmus gegeben.

Nach einer kleinen Stärkung sind wir auf unseren flotten 2-Sitzern den Berg wieder runtergeflitzt. Ging richtig gut und wir haben lange schon nicht mehr so herzhaft gelacht. Rodeln ist nicht nur für Kinder irre lustig, auch wir Erwachsenen sollten das viel öfter machen! Gut für Körper und Gemüt!

Die Fahrt nach unten dauert je nach Tempo ca. 15 Minuten.

Die Fahrt nach unten dauert je nach Tempo ca. 15 Minuten.

Gesamtfazit: Rundum ein richtig gelungener Tag gewesen. Wir haben uns fest vorgenommen, das bald zu wiederholen!